80-jähriger Eichenbestand aus Stockausschlag mit positiv markierten Zukunftsbäumen.
80-jähriger Eichenbestand aus Stockausschlag mit positiv markierten Zukunftsbäumen.

Um die extrem hohen Holzeinschläge zwischen 1928 und 1936 und vor allem das völlige Fehlen erntereifer Waldbestände auszugleichen wurde unter Gräfin Constance Nesselrode, die den Betrieb von 1953 bis 1988 führte, äusserst sparsam gewirtschaftet. Holznutzungen beschränkten sich auf Durchforstungen. Kahlhiebe verboten sich von selbst wegen der ohnehin hohen Kostenbelastung durch Neuanpflanzungen. Im Verlauf von Jahrzehnten wuchsen  allmählich nennenswerte Holzvorräte heran (vgl. die Tabelle Holzvorräte, Seite 7). Seit 1959 wurde neben den schon vorhandenen Hauptbaumarten auch Douglasie und Große Küstentanne eingebracht, beides Baumarten, die durch hohe Wuchsleistungen auch in der niederschlagsarmen Mechernicher Voreifel überzeugen. Vor allem aber wurde jede Form natürlicher Verjüngung in das Wirtschaftskonzept einbezogen. Von 1954 bis 1991 wirkte Josef Junior als Förster in Hombusch. Ihm folgte 1991 Achim Thome.

Um den Vorrat an wertvollem Holz zu steigern wird ab 1990 vor allem im Laubholz positiv ausgezeichnet, d.h. die Entwicklung als solcher markierter Zukunftsbäume mit jedem Durchforstungsdurchgang überprüft und gefördert. Zusätzlich werden Wertästungen durchgeführt. Schließlich wurde der Jagdbetrieb mit dem Ziel intensiviert, das Aufkommen von Mischbaumarten unter dem Schirm vorhandener Bestände zu fördern, ein Ziel, das auf über 30 % der Fläche mit steigender Tendenz umgesetzt ist und den Wäldern in Zeiten des Klimawandels zusätzlich Stabilität gibt.